Blackveil x Dallmayr: Wenn Cybersecurity vorausdenkt
Was passiert, wenn ein traditionsreiches Premiumunternehmen beschließt, Cybersecurity nicht als Reaktion auf einen Vorfall zu betreiben — sondern als strategische Priorität? Genau das hat Dallmayr getan. Im Video-Interview spricht Martin Chroust, IT-Verantwortlicher bei Dallmayr, über die Entscheidung, gemeinsam mit Blackveil ein proaktives Security-Programm aufzubauen — und was das Unternehmen seitdem gewonnen hat.
Ein Unternehmen, das nicht wartet
Dallmayr ist mehr als Kaffee. Das Münchner Unternehmen steht seit Jahrzehnten für Premium-Qualität — im Einzelhandel, im Foodservice und im globalen B2B-Geschäft. Mit wachsender digitaler Präsenz wächst aber auch die Angriffsfläche. Für Kriminelle ist eine starke Marke wie Dallmayr ein attraktives Ziel: Kundendaten, Lieferkettenzugang, Markenmissbrauch — die Bedrohungsszenarien sind vielfältig.
Dallmayr hat sich entschieden, nicht auf den ersten Vorfall zu warten. Stattdessen suchte das Unternehmen gezielt nach einem Partner, der Bedrohungen früh erkennt — bevor sie zum Problem werden. Die Wahl fiel auf Blackveil.
Was konkret umgesetzt wurde
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht Blackveils Managed Dark Web Monitoring: Ein kontinuierlicher, rund-um-die-Uhr laufender Dienst, der das Dark Web, kriminelle Foren, Leak-Portale und Paste-Sites systematisch nach Dallmayr-spezifischen Indikatoren durchsucht. Dazu gehören:
- Kompromittierte Zugangsdaten von Mitarbeitenden oder Dienstleistern
- Typosquatting-Domains — gefälschte Domains, die der echten Dallmayr-Domain täuschend ähnlich sehen
- Markenmissbrauch in Social Media, Phishing-Kits und gefälschten Webshops
- Datenlecks aus Drittanbietern mit Zugang zu Dallmayr-Systemen
- Digitale Fußabdrücke und öffentlich exponierte Assets, die Angreifern Orientierung bieten könnten
Blackveil liefert keine rohen Datenmassen, sondern priorisierte Meldungen mit klaren Handlungsempfehlungen. So kann das Dallmayr-Sicherheitsteam effizient reagieren — ohne im Rauschen zu ertrinken.
„Agieren ist besser als reagieren" — Was das bedeutet
Der Titel des Videos bringt es auf den Punkt. Reaktive Cybersecurity bedeutet: Man erfährt von einem Angriff, wenn er bereits eingetreten ist — durch einen Mitarbeiter, der seinen Rechner nicht mehr bedienen kann, durch Kundenberichte über seltsame E-Mails oder durch einen Anruf der Staatsanwaltschaft. Der Schaden ist da.
Proaktive Cybersecurity mit Dark Web Monitoring bedeutet: Man erkennt, dass ein Angreifer die eigene Infrastruktur auskundschaftet, bevor er zuschlägt. Man sieht, wenn Zugangsdaten von Mitarbeitenden in einem Leak-Forum auftauchen — und kann Passwörter zurücksetzen, bevor jemand diese nutzt. Man erkennt, wenn jemand eine Typosquatting-Domain registriert — und kann juristisch oder technisch eingreifen, bevor Kunden darauf hereinfallen.
„Wir wollten nicht in die Situation kommen, in der wir hinterher erklären müssen, warum etwas passiert ist. Mit Blackveil haben wir jetzt ein System, das uns frühzeitig warnt — bevor irgendjemand merkt, dass da überhaupt jemand schaut."
— Martin Chroust, IT-Verantwortlicher bei Dallmayr
Was andere Unternehmen davon lernen können
Die Dallmayr-Story ist kein Einzelfall — aber sie ist ein Modell. Viele Unternehmen warten auf den Anlass: ein Datenleck, ein Phishing-Angriff, eine Ransomware-Infektion. Erst dann wird Cybersecurity zum Thema. Dallmayr hat anders entschieden: Security wurde zur Führungsaufgabe, nicht zur IT-Feuerwehr.
Was dieser Ansatz für andere Unternehmen bedeutet:
- Sichtbarkeit schafft Kontrolle: Wer seinen digitalen Fußabdruck kennt, kann ihn schützen.
- Dark Web Monitoring ist kein Luxus: Es ist die Grundlage dafür, externe Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen.
- Markenschutz ist Security: Typosquatting und Phishing-Kits richten sich gegen Deine Kunden — und gegen Dein Vertrauen.
- Managed Services senken die Hürde: Man braucht kein 20-köpfiges SOC-Team. Blackveil liefert die Expertise als Dienstleistung.
Dallmayr zeigt, dass Unternehmen jeder Größe — ob Mittelstand oder Konzern — von proaktivem Dark Web Monitoring profitieren können. Die Frage ist nicht, ob man überhaupt ein Ziel ist. Die Frage ist: Wann erfährt man davon?
Wissen, bevor der Angriff kommt.
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